In dem Beitrag wird versucht, eine vollständige Liste und Klassifikation der Motive zu moralkonformem Handeln zu liefern, die Mechanismen hinter den schwerer zu durchschauenden dieser Motive zu erklären und zu sondieren, welche dieser Motive zur Moralbegründung geeignet sind. (1) Nach der Begründung der Relevanz einer empirischen Theorie moralischer Motive für die Ethik und der Klärung der genauen Fragestellungen der Untersuchung (2) wird ein allgemeines Modell moralischen Handelns und (3) eine Hauptklassifikation von Motiven zum moralischen Handeln vorgestellt. (4) Selbsttranszendente Motive, (5) moralnahe Motive wie Empathie und Achtung und (6) i.e.S. moralische Motive, die von moralischen Urteilen ausgehen, werden detailliert untersucht. Zur Moralbegründung sind nur die moralnahen Motive und Kooperationsinteressen geeignet, aber nicht die i.e.S. moralischen Motive. (7) Eine abschließende Skizze der Entwicklung moralischer Urteile zeigt, daß die moralnahen Motive und Kooperationsinteressen (und nicht etwa die reine Vernunft) auch die Quellen autonom entwickelter Moralkriterien sind.

Lumer, C. (2002). Motive zu moralischem Handeln. ANALYSE & KRITIK, 24, 163-188.

Motive zu moralischem Handeln

LUMER, CHRISTOPH
2002

Abstract

In dem Beitrag wird versucht, eine vollständige Liste und Klassifikation der Motive zu moralkonformem Handeln zu liefern, die Mechanismen hinter den schwerer zu durchschauenden dieser Motive zu erklären und zu sondieren, welche dieser Motive zur Moralbegründung geeignet sind. (1) Nach der Begründung der Relevanz einer empirischen Theorie moralischer Motive für die Ethik und der Klärung der genauen Fragestellungen der Untersuchung (2) wird ein allgemeines Modell moralischen Handelns und (3) eine Hauptklassifikation von Motiven zum moralischen Handeln vorgestellt. (4) Selbsttranszendente Motive, (5) moralnahe Motive wie Empathie und Achtung und (6) i.e.S. moralische Motive, die von moralischen Urteilen ausgehen, werden detailliert untersucht. Zur Moralbegründung sind nur die moralnahen Motive und Kooperationsinteressen geeignet, aber nicht die i.e.S. moralischen Motive. (7) Eine abschließende Skizze der Entwicklung moralischer Urteile zeigt, daß die moralnahen Motive und Kooperationsinteressen (und nicht etwa die reine Vernunft) auch die Quellen autonom entwickelter Moralkriterien sind.
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