Puccioni, L. (2022). Künstler sind unsterblich. Kunst als Weg zur Entgrenzung und Selbsterkenntnis in Gregor von Rezzoris Der Schwan. In L. Autieri, N. Barrale, A. Di Bella, S. Hoffmann (a cura di), Wege der Germanistik in transkultureller Perspektive: Akten des XIV. Kongresses der IVG (pp. 221-228). Bern : Peter Lang [10.3726/b19958].
Künstler sind unsterblich. Kunst als Weg zur Entgrenzung und Selbsterkenntnis in Gregor von Rezzoris Der Schwan
Puccioni, Linda
2022-01-01
Abstract
Rezzori schildert in seiner Novelle Der Schwan die Kunst bzw. das Zeichnen als Akt der Entgrenzung. Gezwungene familiären Ordnungen, der Verfall einer historischen Epoche sowie die (Auf)Lösung von Ich- Einschränkungen werden mit Hilfe der Kunst literarisch thematisiert, hervorgehoben und danach überwunden. Die Begabung des Protagonisten zum Zeichnen, welche er in seinem Zimmer durch genaue Studien nährt, stellt die einzige Möglichkeit einer Entgrenzung des Ichs bzw. der Entziehung einer Drohung des Versagens dar. Die Kunst erweist sich für den Jungen als Mittel zur Überwindung der Zeit sowie als Befreiung von einer bedrückenden matriarchalischen Familienordnung. Sein Künstlertum verkörpert den Wunsch zur Befreiung. Die Kunst ist der einzige Weg zur Selbsterkenntnis und zur Selbstbestätigung.File in questo prodotto:
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https://hdl.handle.net/11365/1257260
